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  TriS Innovationsprozess

TriS Europe Innovation Academy hilft Unternehmen, ihre Produktinnovation als steuerbaren Prozess zu organisieren. Der Innovationsprozess  wird zusammen mit einem Projektteam i.d.R. in 7 Workshops innerhalb von ca. 12-16 Wochen durchgeführt. Er besteht aus drei folgenden Phasen:


Phase 1: Formulierung des kundenorientierten Innovationslastenhefts


Die erste Phase des TriS-Innovationsprozesses beginnt mit der Aufdeckung von Kunden-Benefits bzw. von wahren, häufig verborgenen Kundenbedürfnissen und funktionalen Anforderungen an ein Produkt oder eine Dienstleistung. Für die Benefits wird nach einem speziellen Verfahren das Markt- bzw. Innovationspotenzial quantitativ ermittelt. Die Benefits mit dem größten Marktpotenzial sind für den Innovationserfolg von entscheidender Bedeutung.
Jedes Innovationsprojekt beginnt mit einem Analyse-Workshop, moderiert durch TriS-Experten. Gemeinsam mit Marketing, Vertrieb, Produktmanagement und Entwicklung analysieren wir systematisch die Markt- und Produktanforderungen aus verschiedenen Perspektiven.
Nach dem Kick-Off Workshop beginnt der explorative Teil des Innovationsprojekts. Unterstützt ggf. durch Gespräche mit Kunden (Lead User) und falls erforderlich auch durch ethnografische Kundenstudien wird ein spezieller TriS-Fragebogen entwickelt.  Die anschließende quantitative Kundenbefragung liefert Informationen über die Wichtigkeit der Kundenanforderungen (Benefits) und Zufriedenheit mit den aktuellen technischen Lösungen. Daraus dank spezieller Auswertmethodik wird ein Paket von Innovationsaufgaben mit hohem Marktpotenzial genau identifiziert*.
Am Ende der Phase 1 wird ein konkretes Innovationslastenheft mit dem Handlungsplan (Innovationsstrategie) für die Umsetzung in den nachfolgenden Prozessphasen festgelegt. 

*) Diese Szenariotechnik basiert auf dem mathematischen Modell von Dr. Pavel Livotov, das in seinem Vortrag
Differentiating the role of TRIZ in sustainable and disruptive innovation process auf der Internationalen Konferenz TRIZ Future, Aachen 12.-14. Nov. 2003 erstmalig veröffentlicht wurde.


Phase 2: Systematische Ideengenerierung mit TRIZ und Ideenbewertung

Die ausgewählten Nutzeffekte mit dem größten Marktpotenzial (Innovationslastenheft) werden in der Phase 2 in die Innovationsaufgaben mit messbaren Zielen umgewandelt. Für jede Aufgabe werden mit Hilfe von TRIZ-Prinzipien systematisch und zeitsparend neue Lösungsideen generiert.
Es folgt die Weiterentwicklung und Auswahl bester Ideen sowie eine quantitative Bewertung von Umsetzungsideen nach ihrem Kundennutzen, Realisierungsaufwand und Kosten.  
Diese systematische und zeitsparende Arbeit resultiert in einer Innovationspipeline mit 100...200 starken Ideen für kurz-, mittel- und langfristiger Umsetzung und bildet eine Grundlage für die nachfolgende Entwicklung von Innovationskonzepten.

Phase 3: Entwicklung neuer Produktkonzepte aus besten Ideen

In der Phase 3 erfolgt die Erstellung eines oder mehrerer Innovationskonzepte durch die Auswahl von bewerteten Ideen. In dieser Phase werden die entwickelten Innovationskonzepte nach ihrem Kunden-Nutzwert objektiv gegenübergestellt und anschließend mit den auf dem Markt existierenden eigenen Lösungen oder ggf. Wettbewerbsprodukten quantitativ verglichen. Die messbare Steigerung des Gesamtnutzwertes eines Produkts gegenüber dem besten verfügbaren Produkt ist das entscheidende Kriterium für die Auswahl eines Innovationskonzeptes.
Zu den Aufgaben der Phase 3 gehören auch Optimierung und Risikoanalyse ausgewählter Innovationskonzepte sowie Definition von Maßnahmen zur Umsetzung und Positionierung der Innovationskonzepte (Kundenkommunikation).

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Innovationseffekt im Voraus berechnen

In der Phase 3 wird die Steigerung des Kundennutzens durch einzelne Innovationskonzepte ermittelt und objektiv miteinander verglichen um letztendlich ein optimales Konzept auszuwählen. Somit können Innovationsrisiken reduziert, teure Fehlinvestitionen vermieden und Entwicklungskosten minimiert werden. Die Erfahrung zahlreicher Innovationen in unterschiedlichen Industriebereichen zeigt:


Bei einer Steigerung des Kundennutzens eines neuen Produktes unter 3% ist die Wahrscheinlichkeit eines Misserfolgs am Markt sehr hoch.

Die Wertsteigerung von 4 bis 7% gegenüber dem besten verfügbaren Produkt ist typisch für die herkömmlichen Innovationserfolge.

Bei einer Steigerung des Kundennutzens von 8% und höher handelt es sich häufig um einen großen Markterfolg.

Für eine mit sprunghaftem Markterfolg verbundene Durchbruchinnovation ist die Steigerung der Kundenzufriedenheit bis zu 15% charakteristisch.
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